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"Kunst kann Seelen berühren und unendliche Bereiche übermitteln, die die Zeit in vielen Dimensionen überschreiten"

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manuela federica

Manuela entwickelte früh Interesse an der Beziehung zwischen Formen, Farben und Harmonie. Aufgewachsen in einem Umfeld, das von Kunst und Kultur aus aller Welt geprägt war, wurde Inspiration bereits in jungen Jahren zu zentralen Einflüssen in ihrem Leben.​ 

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Eine prägende Erfahrung ergab sich aus der Verbindung ihrer Familie zu Hadj Moussa Ag Akhamouk, dem verstorbenen Amenokal der Kel Ahaggar, der 1968 bei der Familie lebte, um gemeinsam mit ihrem Vater und ihrer Mutter an dem Buch "Touareg - Nomades du Sahara" (Edition Mondo) zu schreiben. Begegnungen mit verschiedenen Kulturen bestärkte sie in der Überzeugung, dass Harmonien und die Sprache der Kreativität Menschen über alle Hintergründe hinweg verbinden.​

„Am Ende des Tages sind wir alle gleich. Und es ist das Gute in jedem von uns das uns verbindet, und das mich interessiert“ 

 

manuela federica

Ab dem Alter von sechs Jahren, nach der Trennung ihrer Eltern und dem Weggang ihrer Mutter, wuchs Manuela in Thun in der Schweiz bei ihrem Vater, ihrer Stiefmutter und ihren Geschwistern auf. Die Familie väterlicherseits pflegte langjährige Beziehungen zu Künstlern, Autoren und Wissenschaftlern, was eine tiefe Wertschätzung für intellektuelle und kreative Bestrebungen förderte. ​Früh schon fühlte sich Manuela von Menschen aus verschiedenen Kulturen hingezogen die ihrer Arbeit mit Hingabe und Ueberzeugung nachgingen. Kreativität und Leidenschaft schienen ihr das Erstrebendste überhaupt zu sein - etwas das Sie mit einem schönen, erfüllten Leben verband.

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​1981 erhielt ihre Mutter, Federica de Cesco, Besuch von dem Pariser Dominikanerpater Raymond Léopold Bruckberger in ihrem Zuhause am Genfersee. Während des Treffens zeigte sie ihm Zeichnungen welche Manuela der Schweizer Autorin bei einem der seltenen, aber stets inspirierenden Wiedersehen geschenkt hatte. ​Beeindruckt, stellte Bruckberger die Zeichnungen in Paris Leïla Menchari, der bekannten Direktorin von HERMES vor. Leïla Menchari sandte Manuela daraufhin zwei persönliche Briefe, in denen sie die Ausgewogenheit und Raffinesse der Entwürfe lobte und sie ermutigte, ihrer künstlerische Leidenschaft weiter nachzugehen :

"Was mich an Ihrer Arbeit interessiert, ist die Ausgewogenheit der Komposition und die feine Ausführung, zusammen mit der Fantasie und Frische.  Finden Sie trotz äußerem Druck weiterhin Freude an Schönheit, denn das ist es, was Ihr Streben nach Schönheit aufrechterhält und antreibt".

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Leïla Menchari

Arbeit

 

Manuela Federica Krebser's Schaffen umfasst die Bereiche Produktdesign, Textilien, Porzellan, Interior-Design und Luxus-Branding. 1996 gründete sie das iSHONi Design Studio unter dem Motto „iSHONi - Die Welt, reflektiert in dekorativem Design“ wo sie bewusst auch  Unternehmensprojekte anbietet. Der Name „iSHONi“ - japanisch für „gemeinsam“ - spiegelt ihren kollaborativen Designansatz wider.​

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Die Arbeit von Manuela Federica zeichnet sich durch eine Kombination aus künstlerischer Intuition, Ornamentik und technischem Verständnis aus, wobei der Schwerpunkt auf der Schaffung zugänglicher und funktionaler Designlösungen liegt. Im Laufe ihrer Karriere war sie in einem breiten Spektrum von Branchen tätig - von alltäglichen Konsumgütern über Luxusartikel und das Gastgewerbe bis hin zu High-End-Technologie.  2002 publizierte das Schweizer Fernsehen SRF ein Porträt über ihre Arbeit (SRF / Schweiz Aktuell 2002-10-25 )

 

Manuela Federica arbeitet mit Hotels wie dem Hotel Villa TreVille und dem Hotel Beau-Rivage Palace in Lausanne zusammen. Im Jahr 2013 wurde sie von Dimitrios Pandermalis eingeladen, Kollektionen für das Akropolismuseum in Athen zu entwerfen. Zu ihren Kooperationen zählen auch die Porzellanmanufakturen Hutschenreuther und Rosenthal, darunter die Kollektion „NORA Christmas“ und der hochwertige Weihnachts-Service von Rosenthal "AIDA YULE". Ihre Porzellanarbeiten wurden auf der Ambiente ausgestellt, und mehrere ihrer Porzellanteller wurden in die Sammlung des Musée Ariana aufgenommen. ​

 

Zwischen 2008 und 2012 lebte Manuela Federica in New York, wo sie das Gehäuse für das Audiosystem der „1 Series“ entwarf für CH Precision, einem Hersteller von Ultra-High-End-Audioelektronik. ​Im Jahr 2011 wurde sie von Nestlé eingaladen die Foulards-Serie: "Les Merveilles du Monde“ zu kreiieren, inspiriert von Nestlés berühmten Bildbänden aus den 1930er Jahren.

​2017 schuf sie eine metallene „Moucharabieh“- Installation für die OMEGA-Boutique in der Rue du Faubourg Saint-Honoré in Paris.

 

Ihre Teppichkollektionen der Marke iSHONi wurden auf internationalen Fachmessen ausgestellt – darunter die Domotex in Deutschland sowie Ausstellungen in Atlanta, USA. ​Manuela vergab zwischen 2002 und 2012 Lizenzen für ihre Teppichdesigns an mtm München und ABC Carpet & Home in New York.

 

iSHONi Teppichkollektionen für mtm wurden von 2002 bis 2012 auf der Domotex-Messe in Hannover präsentiert und in mehr als 20 Ländern verkauft. ABC Carpet&Home schaltete ganzseitige Werbeanzeigen für iSHONi Teppiche in „Interior Design Magazine“ (Nov. 2008 / April 2009 / Mai 2009), sowie in „Modern Carpets and Textiles for Interiors“ (Frühjahr 2009 / Sommer 2009).

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manuela federica

"Die Verbindung zwischen Kulturen und Epochen scheint mir Teil der Schönheit der menschlichen Erfahrung zu sein, welche wir im Laufe der Zeit miteinander
teilen dürfen"


manuela federica

Manuela absolvierte eine fünfjährige Ausbildung in Kunstbuchdesign bei Ted Scapa im Benteli Verlag in Bern. Noch während ihrer Lehrzeit verließ sie im Alter von 17 Jahren das Elternhaus. Von 1985 bis 1988 arbeitete sie für die Jean-Frey-Gruppe in Zürich. ​

​​Nach der Geburt ihres Sohnes im Jahr 1988 und nach ihrer frühen Scheidung Anfang der 90er-Jahre übernahm Manuela Federica die volle Verantwortung als selbständige, alleinerziehende Mutter. Sie arbeitete mit mehreren Unternehmen zusammen, darunter Fabric Frontline und machte ihre Leidenschaft zum Beruf.  Ihren schönsten und größten Erfolg sieht sie darin, ihrem Sohn Moritz - der später Rechtsanwalt wurde und heute selbst Vater ist – eine gute Mutter gewesen zu sein und ihm eine glückliche und emotional ausgeglichene Kindheit ermöglicht zu haben.

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Sie lebt mit ihrem Partner in der Nähe von Lausanne.

Die "Zebra Regel"
 

Mitte der 1990er Jahre lernte sie den französischen Intellektuellen Gonzague Saint Bris kennen, der sie mehrmals in Vevey besuchte und sich für die Harmonie in ihren Kompositionen interessierte. 

​Manuela erklärte ihm, dass Sie ihren kreativen Ansatz mit der Anordnung der schwarzen und weißen Streifen auf Zebras verglich, und fügte lachend hinzu, dass sie sich dafür das Konzept der „ Zebra-Regel “ ausgedacht habe : die schwarz-weißen Streifenmuster der Zebras folgen in einer perfekt harmonischen Abfolge aufeinander und unterscheiden sich von Tier zu Tier, jedes auf seine eigene Weise. Mathematisch würde dies immer die Zahl 1 (die Gesamtheit) ergeben, welche „Einheit & Vollkommenheit“ symbolisiert. Dekoratives Design sei für sie ein "inter-kultureller Spiegel", der Emotionen über geografische, kulturelle und zeitliche Grenzen hinweg verbindet. Fließende, organische Muster werden in sich selber mathematisch so aufgebaut, dass sie sich schlussendlich einer unbewussten, aber mathematisch zugrunde liegenden Regel unterordnen. Damit werden Grenzen gänzlich aufgehoben was in eine universelle Dimension und Kommunikation münde.​

 

(Gonzague Saint Bris integrierte Manuela Federica's Konzept der „Zebra-Regel“ später in seine Arbeit in Paris)

„Ihr Engagement für die Teppichdesignbranche ist unübertroffen. Ihre Designarbeit ist weltweit bekannt, und sie genießt in der Branche höchsten Respekt. Ihre Designs werden regelmäßig in bedeutenden internationalen Fachzeitschriften wie dem „Interior Design Magazine“ und „Modern Carpets & Textiles“ veröffentlicht. 

​​​Paul Chapman, Vize präsident & Präsident ABC Carpet & Home, New York

​​Presseartikel, Medien & Ehrung

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Manuela Federica's Arbeit konzentriert sich auf die visuelle Nutzererfahrung sowie auf die Art und Weise, wie Designobjekte vom Betrachter wahrgenommen und verstanden werden. Ihr Ansatz legt besonderen Wert auf Harmonie, Detailtreue, handwerkliche Qualität und dem Verhältnis zwischen Ästhetik und Funktionalität.

Die USA hatten Manuela Federica die Green Card for Extraordinary Abilities (E-16) aufgrund ihrer internationalen, künstlerischen und wirtschaftlichen Leistungen in den Bereichen Textildesign, Porzellan- und Industriedesign vergeben.

 

Ihre Arbeit wurden unter anderem von Persönlichkeiten wie Yoko Ono gewürdigt und in einer Vielzahl von Medien- und Designpublikationen vorgestellt.

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  • Manuela Federica Krebser
  • Blog - Design by Manuela Federicaq
  • Interview with Manuela Federica

​iSHONi Design Studio

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Informationen zu Merchandisingprodukten finden Sie unter www.ishoni.org

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