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"Kunst kann die Seelen berühren und unendliche Wissensbereiche vermitteln, die die Zeit in vielen Dimensionen überschreiten"

manuela federica

Manuela entwickelte früh ein Interesse an der Beziehung zwischen Formen, Farben und visueller Harmonie. Aufgewachsen in einem Umfeld, das von Kunst und Kultur aus aller Welt geprägt war, wurde Inspiration bereits in jungen Jahren zu zentralen Einflüssen in ihrem Leben.​ 

Eine prägende Erfahrung ergab sich aus der Verbindung ihrer Familie zu Hadj Moussa Ag Akhamouk, dem verstorbenen Amenokal der Kel Ahaggar, der 1968 bei der Familie lebte, um gemeinsam mit ihrem Vater und ihrer Mutter an dem Buch "Touareg - Nomades du Sahara" (Edition Mondo) zu schreiben. Solche frühe Begegnungen mit Kulturen bestärkte sie in der Überzeugung, dass Harmonie und gegenseitiges Verständnis Menschen über alle Hintergründe hinweg verbinden können.

Manuela Federica early years
Federica de Cesco, Familie
„Am Ende des Tages sind wir alle gleich. Und es ist das Gute in jedem von uns das uns verbindet, das mich interessiert“ 
Manuela mit Hadj Moussa Ag Akhamouk (links), und mit ihrer Mutter Federica de Cesco und ihrem Japanischen Stiefvater (rechts)

 

manuela federica

Im Alter von sechs Jahren, nach der Trennung ihrer Eltern, wuchs Manuela in Thun in der Schweiz bei ihrem Vater, ihrer Stiefmutter und ihren Geschwistern auf. Die Familie väterlicherseits pflegte langjährige Beziehungen zu Künstlern, Autoren und Wissenschaftlern, was eine tiefe Wertschätzung für intellektuelle und kreative Bestrebungen förderte.

 

Schon früh fühlte sich Manuela zu Menschen hingezogen, die ihrer Arbeit mit Hingabe nachgingen. Sie entwickelte einen tiefen Respekt vor Menschen, die von Leidenschaft und innerer Bestimmung getrieben waren - Eigenschaften, die sie mit einem erfüllten Leben verband.

 

Im Alter von 16 Jahren erhielt Manuela's Mutter, die Schweizer Autorin Federica de Cesco, Besuch von dem Pariser Dominikanerpater Raymond Léopold Bruckberger in ihrem Zuhause am Genfersee. Während des Treffens zeigte sie ihr Zeichnungen ihrer Tochter, die diese ihr bei einem der seltenen, aber stets inspirierenden Wiedersehen geschenkt hatte. 

Beeindruckt von den Arbeiten, stellte Bruckberger die Zeichnungen in Paris Leïla Menchari, der bekannten Direktorin von HERMES vor. Menchari sandte zwei persönliche Briefe an Manuela, in denen sie die Ausgewogenheit und Raffinesse der Entwürfe lobte und sie ermutigte, ihrer künstlerische Leidenschaft weiter nachzugehen:​​​

"Was mich an Ihrer Arbeit interessiert, ist die Ausgewogenheit der Komposition und die Finesse der Ausführung, zusammen mit natürlich der Fantasie und Frische.  Finden Sie trotz äußerem Druck weiterhin Freude an der Schönheit, denn das ist es, was Ihr Streben nach Schönheit aufrechterhält und antreibt".

Leïla Menchari in letter to Manuela Federica (1981)

Arbeit

 

Manuela Federica Krebser's Schaffen umfasst die Bereiche Produktdesign, Textilien, Porzellan, Interior-Design und Luxus-Branding. Im Jahr 1996 gründete sie das iSHONi Design Studio unter dem Motto „iSHONi - Die Welt, reflektiert in dekorativem Design“ wo sie bewusst auch  Unternehmensprojekte anbietet. Der Name „iSHONi“ - japanisch für „gemeinsam“ - spiegelt dabei ihren kollaborativen Designansatz wider.

Ihre Arbeit zeichnet sich durch eine Kombination aus künstlerischer Intuition, Ornamentik und technischem Verständnis aus, wobei der Schwerpunkt auf der Schaffung zugänglicher und funktionaler Designlösungen liegt. Im Laufe ihrer Karriere war sie in einem breiten Spektrum von Branchen tätig - von alltäglichen Konsumgütern über Luxusartikel und das Gastgewerbe bis hin zu High-End-Technologie.  Im Jahr 2002 publizierte das Schweizer Fernsehen SRF ein Porträt über ihre Arbeit (SRF / Schweiz Aktuell 2002-10-25 )

 

Manuela Federica arbeitet mit Hotels wie dem Hotel Villa TreVille und dem Beau-Rivage Palace in Lausanne zusammen. Im Jahr 2013 wurde sie von Dimitrios Pandermalis eingeladen, Kollektionen für das Akropolismuseum in Athen zu entwerfen.

 

Zu ihren Kooperationen zählen auch die Porzellanmanufakturen Hutschenreuther und Rosenthal, darunter die Kollektion „NORA Christmas“ und der "Rosenthal YULE Service". Ihre Porzellanarbeiten wurden auf der Ambiente ausgestellt, und mehrere ihrer Porzellanteller wurden in die Sammlung des Musée Ariana aufgenommen. ​

 

Zwischen 2008 und 2012 lebte Manuela Federica in New York, wo sie das Gehäuse für das Audiosystem der „1 Series“ entwarf, für CH Precision, einem Hersteller von Ultra-High-End-Audioelektronik.

Die US-Regierung hat ihr ein spezielles „Genius-Visum“ aufgrund ihrer außergewöhnlichen künstlerischen und wirtschaftlichen Leistungen in den Bereichen internationales Luxus-Textildesign, Porzellan- und Industriedesign gewährt.

Im Jahr 2011 entwarf sie für Nestlé die Foulards-Serie: "Les Merveilles du Monde“, inspiriert von Nestlés berühmten Bildbänden aus den 1930er Jahren.

Im Jahr 2017 schuf sie eine metallene „Moucharabieh“- Installation für die OMEGA-Boutique in der Rue du Faubourg Saint-Honoré in Paris.

 

Ihre Teppichkollektionen der Marke iSHONi wurden auf internationalen Fachmessen ausgestellt – darunter die Domotex in Deutschland sowie Ausstellungen in Atlanta, USA. Manuela Federica entwickelte unter anderem für mtm Muenchen und für ABC Carpet & Home in New York exklusive Teppichkollektionen, über die in Publikationen wie dem Interior Design Magazine, HALI, Modern Carpets, Home Textiles Today und Textiles Interiors berichtet wurde.

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manuela federica

" Die Verbindung zwischen Kulturen und Epochen scheint mir Teil der Schönheit der menschlichen Erfahrung zu sein, welche wir alle im Laufe der Zeit miteinander teilen dürfen"

manuela federica

Biografie

Manuela absolvierte eine fünfjährige Ausbildung in Kunstbuchdesign bei Ted Scapa im Benteli Verlag in Bern. Noch während ihrer Lehrzeit verließ sie im frühen Alter von 17 Jahren ihr Zuhause in Thun und sorgte fortan für ihren Lebensunterhalt selbst. Sie arbeitete von 1985 bis 1988 für die Jean-Frey-Gruppe in Zürich. 

​​Nach der Geburt ihres Sohnes Moritz im Jahr 1988 und ihrer darauffolgenden Scheidung in 1991 begann sie eine selbsändige Karriere im Designbereich. Sie arbeitete mit mehreren Unternehmen zusammen, darunter Fabric Frontline. So machte sie ihre Leidenschaft zum Beruf, was es ihr ermöglichte finanzielle Verantwortung auch für ihren Sohn Moritz zu tragen, und ihm gleichzeitig eine glückliche, und emotional stabile Kindheit zu schenken.​

 

Sie lebt mit ihrem Partner in der Nähe von Lausanne.

„Ihr Engagement für die Teppichdesignbranche ist unübertroffen. Ihre Designarbeit ist weltweit bekannt, und sie genießt in der Branche höchsten Respekt. Ihre Designs werden regelmäßig in bedeutenden internationalen Fachzeitschriften wie dem „Interior Design Magazine“ und „Modern Carpets & Textiles“ veröffentlicht. 

​​​Paul Chapman, Vize präsident & Präsident ABC Carpet & Home, New York

Presseartikel und Medien

Manuela Federicas Arbeit konzentriert sich auf die visuelle Nutzererfahrung sowie auf die Art und Weise, wie Designobjekte vom Betrachter wahrgenommen und verstanden werden. Ihr Ansatz legt besonderen Wert auf Harmonie, Detailtreue, handwerkliche Qualität und das Verhältnis zwischen Ästhetik und Funktionalität. Ihre Projekte verbinden visuelles Design mit technischen Überlegungen und nutzerorientierten Lösungen. ​

 

Ihre Arbeiten wurden unter anderem von Persönlichkeiten wie Yoko Ono gewürdigt und in einer Vielzahl von Medien- und Designpublikationen vorgestellt.

  • Manuela Federica Krebser
  • Blog - Design by Manuela Federicaq
  • Interview with Manuela Federica

iSHONi® - Design Studio

Rue de Lausanne 33C

1110 MORGES, Switzerland

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